5 einfache Tricks für Deine visuelle Suchstrategie

visuelle-Bilder-Suchfunktionen

Seit Google, Pinterest und Bing visuelle Suchfunktionen eingeführt haben, wächst die Bedeutung von Visual Search. Früher basierte die Suche nur auf Text, jetzt erleben wir die zunehmende Beliebtheit der Sprach- und visuellen Suche.

Bei der textbasierten Suche stoßen Benutzer schnell an Grenzen oder erhalten irrelevante Ergebnisse. Mithilfe der visuellen Suchtechnologie können User nach echten Bildern wie Webbildern, Screenshots und Benutzerfotos suchen. Die künstliche Intelligenz (KI) der Suchmaschine versucht, den Kontext und den Inhalt eines Bildes zu erfassen und relevante Ergebnisse zu liefern.

Die visuelle Suche taucht mehr und mehr in unser Leben ein. Laut einer Studie von ViSenze bevorzugen 62 Prozent der Millenials und Generation Z die visuelle Suche gegenüber jeder anderen Technologie [1]. Dies hat einen unwiderruflichen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Es führt folglich zur Implementierung neuer Techniken und Strategien zur Optimierung der visuellen Suche – gerade im Fall von E-Commerce-Unternehmen.

Hier sind die wichtigsten Techniken, mit denen Du sofort beginnen kannst:

  1. Mehr Bilder einbinden
  2. Beim Optimieren der visuellen Suche muss dem Produkt eine große Anzahl von Bildern zur Verfügung gestellt werden. Bei einem einzelnen Bild können Suchmaschinen den Artikel in den meisten Fällen nicht identifizieren und generieren in den Suchergebnissen unter Umständen Produkte von Wettbewerbern.

    Mit mehreren hochauflösenden Bildern aus allen Blickwinkeln des Produkts können Nutzer Dein Produkt problemlos in den Suchergebnissen sehen. Auch dann, wenn das hochgeladene Bild unscharf oder aus einem schlechten Blickwinkel aufgenommen ist.

  3. Standortkarte nutzen
  4. Mithilfe der Google Image Sitemaps finden Suchmaschinen Metadaten zu Bildern auf einer Website. Die Images-Erweiterung in Sitemaps bietet weitere Informationen zu Website-Bildern und zeigt alle Uploads an, die Google beim Crawlen nicht finden konnte.

    Um sicherzustellen, dass die Suchmaschine Deine Bilder beim Crawlen nicht übersieht, solltest Du der Sitemap relevante Details hinzufügen. Dazu gehören in erster Linie Bildtyp, Thema, Ort, Titel, Beschriftung und Lizenz.

  5. Beschreibe Deine Bilder
  6. Beim Crawlen Deiner Website crawlt Google auch Bilddateinamen. Stelle sicher, dass Du für jede Bilddatei einen klaren, kurzen und aussagekräftigen Namen mit relevanten Schlüsselwörtern angibst. Kann die Suchmaschine ein Bild nicht erkennen, hilft Dir dieser eindeutig beschreibende Name.

  7. Füge beschreibende Titel hinzu
  8. Dateinamen sollten unterschiedlich sein und sind für Benutzer unsichtbar. Die Bildunterschriften sind für alle sichtbar und bieten der Suchmaschine einen Kontext, wenn das Bild nicht sofort identifiziert werden kann. Füge also klare, kurze und beschreibende Titel zusammen mit den Schlüsselwörtern hinzu. Ein Bild mit einem bestimmten Dateinamen kann an verschiedenen Orten verwendet werden und hat jedes Mal eine andere Beschriftung.

  9. Alt-Tags sind ein Muss
  10. Alt-Tags helfen vor allem sehbehinderten Nutzern, sich auf den Bildschirmleser zu verlassen. So kann auch diese Zielgruppe verstehen, worum es in Deinem Bild geht. Darüber hinaus machen diese Tags Bilder für jedes Publikum zugänglicher, dessen Browser Uploads blockiert.

    Ebenso helfen Alt-Tags der Suchmaschine dabei, den Kontext zu verstehen. So können Deine Grafiken richtig eingestuft werden, was wiederum dazu beitragen kann, noch wertvollere Leads zu generieren. Wenn Du also Fotos auf Deine Website hochlädst, gib zu jedem Bild die passenden Alt-Tags ein.

Fazit: 90 Prozent der vom menschlichen Gehirn erfassten Informationen sind visuell. Verbraucher reagieren schneller auf Bilder als auf Textinformationen. Es scheint, als ob die visuelle Suche bleiben wird, da sie eine einfachere und bequemere Form der Informationsrecherche darstellt.

Unternehmen wie ASOS, Amazon, IKEA, Wayfair und Argos haben ihre eigene visuelle Technologie entwickelt. Nicht umsonst verwenden 45 Prozent der Einzelhändler Visual Search. Der visuelle Wettbewerb hat begonnen – und es ist an der Zeit, loszulegen.

Dies bedeutet nicht, dass die textbasierte Suche aussterben wird, da sie ihren eigenen Wert und Nutzen hat. Vernachlässige daher bei der Optimierung Deiner Grafiken nicht den herkömmlichen Text. Optimiere für beide Suchvorgänge und erziele die maximale Sichtbarkeit.

Quellen:

[1] https://www.businesswire.com/news/home/20180829005092/en/New-Research-ViSenze-Finds-62-Percent-Generation#.W4eYrWp5Mrc.linkedin [Stand: 24.02.2020]