SEO-Trends 2020

Welche sind besonders wichtig?

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Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung hat sich im langsam auslaufenden Jahr 2019 viel getan. Das Jahr begann mit einem Kernupdate im März. Überraschenderweise hat Google das Kernupdate im Juni erstmals offiziell angekündigt. Das dritte Core-Update fand im September statt.

Es gibt es viele Anzeichen dafür, dass sich die meisten Anpassungen auf die Vertrauenswürdigkeit der Webseiten konzentrieren. Erwähnenswert ist, dass das neue Link-Attribut im März 2020 endgültig in Kraft tritt. Im nachfolgenden Artikel finden Sie die wichtigsten SEO-Trends für 2020 zusammengefasst.

Welche Entwicklungen bestimmen die SEO-Trends 2020?

Im Jahr 2019 dominierte E-A-T (Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit) zunehmend das diesjährige Update, was bemerkenswert ist. Dieses Leitprinzip wurde eigentlich schon 2018 eingeführt und im Rahmen der Medic Updates umgesetzt. Die größte Suchmaschine der Welt achtet noch mehr auf die Qualität von Webseiten. Eine wichtige Quelle für diese Entwicklung ist natürlich der zunehmende Trend der Sprachsuche mit Sprachassistenten wie Google Home und Alexa.

Noch vor wenigen Jahren reichten wenige Wörter oder kurze Phrasen aus. Heute stehen Suchmaschinen vor der Herausforderung, den gesamten Satz zu erklären und relevante Ergebnisse bereitzustellen. Und das nicht nur in Form von Suchergebnissen, sondern auch durch digitale Assistenten.

Hier kommt BERT ins Spiel. Laut Google soll das Update die Sprachlücke schießen und wird letztendlich eine der größten Anpassungen der letzten Jahre sein. BERT wird uns also auch 2020 begleiten.

Darauf kommt es 2020 an

Da Google im Jahr 2019 immer mehr über Suchanfragen erfahren konnte, wird dies die Arbeit von SEOs weltweit auch im Jahr 2020 bestimmen. Mittlerweile kann die Suchmaschine mehr Fragen direkt auf der ersten Suchergebnisseite beantworten, als es Weiterleitungen zu anderen Webseiten gab.

Dieses Phänomen wird als Null-Klick-Suche oder Zero Click Search bezeichnet. Google verwendet die vertikale Suche, um Suchanfragen so gut zu beantworten, dass Nutzer nicht mehr auf andere Ergebnisse klicken. Diese strukturierten Daten führen plötzlich zu Interessenkonflikten für Website-Betreiber: Wenn sie ordnungsgemäß gepflegt werden, kann es sein, dass die Code-Snippets die Suchabfrage auf den SERPs bereits beantworten. Wenn Sie sie nicht pflegen, sinkt das eigene Ranking durch den Wettbewerb immer weiter.

Der daraus resultierende erste Trend für 2020 ist also die Optimierung basierend auf dem Klick-Potenzial.

SEO-Trend #1

Die Generierung von Traffic durch Suchmaschinen wird strategischer. Das Klick-Potenzial beträgt mindestens das Suchvolumen. Webseiten-Betreiber müssen 2020 sorgfältig über die Struktur der Suchergebnisseite nachdenken. So werden Sie nicht zu einem einfachen Lieferanten für Content sowie Rich Results und erfahren dadurch abnehmende Klickzahlen.

Der zweite SEO-Trend für 2020 zeigt sich an derselben Stelle. Viele Marketer werden die Zero-Click-Suche nutzen wollen. Schließlich brauchen Nutzer in einigen Branchen gar keine Websites mehr besuchen, um an die gewünschten Informationen zu kommen.

Wenn Sie beispielsweise in der Nähe nach einer Pizzeria suchen, sind die Informationen in Google Maps in der Regel ausreichend, um das passende Restaurant zu finden. Die Pizzeria muss also in erster Linie dafür sorgen, dass das My-Business-Konto von Google vollständig ist. Das Ziel der Pizzeria ist es nicht mehr, Besucher auf die Website zu locken.

SEO-Trend #2

Verlassen sich Benutzer immer noch auf Webseiten? Eigentlich nicht. Wenn Suchmaschinen alle gewünschten Antworten direkt auf der Ergebnisseite bereitstellen, brauchen Besucher auch keine langen Beiträge mehr zu lesen. Webseiten-Betreiber aus Branchen, wo bereits geringe Mengen an Informationen ausreichen, müssen sich zwingend mit diesem Trend auseinandersetzen.

Fazit: Nur zwei SEO-Trends 2020?
Nächstes Jahr müssen Sie sorgfältig überlegen, welche Keywords Sie für Ihre Seiten klassifizieren und was Sie damit erreichen möchten. Wie wir sehen können, handelt es sich nicht mehr nur um Traffic auf der Site (und nachfolgende Leads und Conversions). Einige Branchen beziehen sich hauptsächlich auf Kunden, die tatsächlich in ihren Laden kommen. Diese Entwicklungen sind auf den zunehmenden Anteil der Sprachsuche und der Zero-Click-Suche zurückzuführen. Beide Trends bestimmen die zukünftige Arbeit der Suchmaschinenoptimierung. Schließlich passt sich Google mit Algorithmus-Updates immer mehr an die Bedürfnisse der Nutzer an. So dürfen wir uns in den nächsten Jahren auf neue SEO-Herausforderungen freuen!