COVID-19 und die Auswirkungen auf den Onlinehandel

CoronaVirus-COVID-19

Durch die Einschränkungen im stationären Handel, herbeigeführt durch COVID-19, gibt es, ausgenommen des Lebensmittel- und Drogeriehandels, einen 100%igen Umsatzverlust für den Handel. In Österreich besitzen zwar 75% der Einzelhandelsunternehmen eine Website, aber nur 22% betreiben einen Onlineshop.

Im Premiumbereich ist der Umsatz quasi auf Null gesunken. Demgegenüber kommt es im Lebensmittel- sowie Hygiene Onlinehandel zu massiven Lieferverzögerungen durch das explosionsartige Bestellvolumen.

Selbst der Onlineriese Amazon (der plant, 100.000 zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen) hat ab sofort eine Prioritätenliste mit Waren, die bevorzugt ausgeliefert werden (Lebensmittel und Hygieneartikel).

In Österreich haben die Spar-Gruppe sowie die REWE-Gruppe die Hautplast des Lebensmittelonlinehandels auf sich genommen, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Lieferzeiten von mehreren Tagen sind aufgrund der erhöhten Nachfrage nicht auszuschließen.

Für viele Einzelhändler, die den Schritt in den Onlinehandel nicht gewagt haben, kann dies nun enorme Auswirkungen haben. Es ist davon auszugehen, dass auch nach der Krise viele Menschen weiterhin auf Onlinebestellungen setzen und sich der Trend zur Digitalisierung im Handel manifestiert.

Fazit: Die Zukunft des Einzelhandels ist digital und durch die Coronakrise beschleunigt sich die Notwendigkeit der Unternehmen zu handeln.